Projekte
Wertheimer Projekte
Seit 2019 hat sich vieles verändert in Wertheim. In einer Zeit, in der viele internationale Krisen unser Leben geprägt haben, haben wir in unserer Heimatstadt gemeinsam vieles entwickelt und verändert. Hier eine Auswahl an Projekten und Veränderungen, die mir besonders wichtig sind:
Gesundheit & Soziales
Die Insolvenz der Rotkreuzklinik Wertheim und der anschließende Kampf um den Erhalt des Wertheimer Krankenhausstandortes war die größte kommunalpolitische Herausforderung für die Stadt Wertheim in den letzten Jahren. Mit großem gemeinsamem Einsatz ist es uns trotz vieler Widrigkeiten gelungen, eine Lösung zu finden. Mit dem Kauf des Krankenhausgebäudes durch die Stadt Wertheim wurde der Grundstein für die erfolgreiche Rettung gelegt. Dank eines standhaften Gemeinderates, einer unermüdlich arbeitenden Stadtverwaltung, eines innovativen Konzeptes, dem unternehmerischen Mut der Westfalenklinikgruppe und ihres Geschäftsführers A. Gläser, und großartiger Unterstützung von Unternehmen, benachbarten Kommunen und vielen Menschen konnte das „Wunder von Wertheim“ erreicht werden. Dafür wurde die Stadt Wertheim zum Innovationsort des Jahres 2025 ausgezeichnet. Nähere Informationen finden Sie hier: » Innovationsstandort Wertheim
Der Familienpass der Stadt Wertheim wurde 2022 umfassend weiterentwickelt.
Heute profitieren deutlich mehr Familien von spürbaren Vergünstigungen – etwa bei Kita‑Gebühren, Musikschule, Volkshochschule, Stadtbücherei sowie Frei‑ und Hallenbad. Kern des Modells ist eine soziale Staffelung: Je größer die Familie und je niedriger das Einkommen, desto höher die Förderung – mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent. Nähere Informationen finden Sie hier: » Familienpass
Mit der Generalsanierung der Ottfried‑Preußler‑Schule, dem Neubau einer Mensa und der Umgestaltung des ehemaligen Kirchenzentrums entstand auf dem Wartberg ein neues gemeinsames Zentrum: die Soziale Mitte. Hier kommen Menschen unterschiedlicher Generationen, Herkunft und Religion zusammen.
Die Stadt Wertheim hat dafür über 10 Millionen Euro in Bildung, Betreuung und sozialen Zusammenhalt investiert.
Die vergangenen Jahre waren geprägt von außergewöhnlichen Herausforderungen: der Corona‑Pandemie, der Energiekrise und der Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine. In Wertheim standen dabei ein verlässliches Krisenmanagement, schnelle Entscheidungen und eine transparente Kommunikation im Mittelpunkt.
Ziel war es stets, Sicherheit zu geben, handlungsfähig zu bleiben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Wertheim steht für eine hohe Qualität in der Kinderbetreuung. Die Auszeichnung als „familienfreundliche Kommune Plus“ bestätigt diesen Anspruch. Seit 2019 wurden Betreuungsplätze konsequent ausgebaut sowie Kindertagesstätten erweitert, saniert oder neu gebaut – unter anderem auf dem Reinhardshof, dem Wartberg, in Bestenheid, Sonderriet, Kembach, Lindelbach und Höhefeld.
In Wertheim erhält jedes Kind einen Betreuungsplatz.
Die Beteiligung junger Menschen ist ein fester Bestandteil der Kommunalpolitik in Wertheim.
Mit dem 8er‑Rat und dem Format „Jugend trifft Politik“ haben wir neue, verbindliche Wege der Jugendbeteiligung geschaffen. Junge Menschen bringen eigene Ideen ein, setzen Projekte um und erleben, dass ihre Stimme zählt.
Der Wertheimer 8er‑Rat wurde dafür 2024 mit dem Staatsanzeiger‑Award ausgezeichnet.
Mit dem Neubau der Dreifeldsporthalle am Dietrich‑Bonhoeffer‑Gymnasium wurde ein zentraler Baustein für Schul‑ und Vereinssport umgesetzt.
Die Halle erfüllt moderne Anforderungen und wird künftig auch von der neuen Grundschule genutzt. Nachhaltigkeit spielte dabei eine zentrale Rolle: Erdwärme, Photovoltaik und eine Holzfassade aus dem städtischen Wald prägen das Gebäude. Insgesamt wurden über 10 Millionen Euro investiert, davon rund 3 Millionen Euro Bundesförderung.
Bereits vor dem Jahr 2019 haben Gemeinderat und Stadtverwaltung die Umsetzung des Neubaus der Sporthalle für den Schul‑ und Vereinssport in Nassig auf den Weg gebracht. Im Jahr 2022 war es so weit: Die neue Halle konnte feierlich übergeben und eingeweiht werden. Über 3,5 Millionen Euro wurden hier investiert.
Aus dem bisherigen Interimsstandort ist ein dauerhafter Ausbildungsstandort der Hochschule der Polizei Baden‑Württemberg in Wertheim geworden. Damit leistet Wertheim einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des polizeilichen Nachwuchses und zur inneren Sicherheit im Land Baden‑Württemberg. Die zuvor durch einen Brandanschlag beschädigte Sporthalle wurde saniert und steht wieder für Ausbildung und Training zur Verfügung. Darüber hinaus sind weitere Investitionen des Landes Baden‑Württemberg geplant, insbesondere im Rahmen der energetischen Sanierung der Liegenschaften. So wird der Standort schrittweise modernisiert und langfristig zukunftsfähig aufgestellt.
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist eine zentrale Grundlage für die Lebensqualität in Wertheim.
Dank engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer sowie der täglichen Arbeit der Beschäftigten ist Wertheim heute der stärkste Wirtschaftsstandort nördlich von Heilbronn. Der regelmäßige Austausch ist mir dabei besonders wichtig: beim jährlichen Unternehmergespräch, bei Betriebsbesuchen vor Ort und beim Empfang für Betriebs‑ und Personalräte als Zeichen der Wertschätzung für gute Arbeit.
In den vergangenen Jahren konnten in Wertheim zahlreiche Unternehmensneuansiedlungen realisiert werden.
Die größte davon ist die Ansiedlung von WAREMA, durch die über 700 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Gleichzeitig wurde großer Wert darauf gelegt, dass bestehende Unternehmen am Standort Wertheim weiter wachsen können. Unternehmen wie Pink, Kurtz Ersa, Gerresheimer, König & Meyer und viele weitere haben erheblich in ihre Standorte investiert und damit die wirtschaftliche Zukunft der Stadt nachhaltig gestärkt.
Die Vielfalt der Wertheimer Unternehmenslandschaft ist ein besonderer Standortvorteil: vom Handwerksbetrieb bis zum international tätigen Mittelständler. In den vergangenen Jahren hat sich Wertheim darüber hinaus als Stadt der Weltmarktführer etabliert. Aktuell sind 13 Unternehmen offiziell als Weltmarktführer gelistet. Damit zählt Wertheim bundesweit zu den führenden Städten in diesem Bereich – noch vor deutlich größeren Städten wie z.B. Stuttgart oder Mannheim. Mehr Informationen unter >> Stadt der Weltmarktführer
Das Gewerbegebiet Almosenberg direkt an der A3 ist eines der wichtigsten Entwicklungsgebiete für die Wirtschaft in Wertheim.
Mit der Erschließung eines weiteren Bauabschnitts wurde zusätzlicher Raum für Unternehmensansiedlungen und betriebliche Erweiterungen geschaffen – direkt an einer der am meisten befahrenen Autobahnen in Deutschland.
Die Entwicklung des Reinhardshofs war über viele Jahre stark umstritten.
Auf meine Initiative hin wurde ein Runder Tisch eingerichtet, an dem Umweltverbände, Verwaltung, Ehrenamtliche und weitere Beteiligte gemeinsam Lösungen erarbeitet haben. Das Ergebnis ist ein dauerhafter und tragfähiger Kompromiss: Besonders wertvolle Flächen von mindestens 20 Hektar bleiben dauerhaft der schützenswerten Tier‑ und Pflanzenwelt vorbehalten. Mit Unterstützung des NABU Wertheim und großem ehrenamtlichen Engagement bleibt der Reinhardshof auch künftig ein geschützter Ort für unsere Umwelt.
Kurz nach Beginn meiner Amtszeit ist die Stadt Wertheim dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beigetreten. Damit übernimmt die Stadt Verantwortung für den Schutz und die Stärkung der Artenvielfalt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der naturnahen Gestaltung und Pflege öffentlicher Grünflächen, die konsequent weiterentwickelt wurde.
Als eine der ersten Kommunen in Baden‑Württemberg hat Wertheim die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen. Sie bildet die Grundlage für die langfristige und klimafreundliche Entwicklung der Wärmeversorgung in unserer Stadt. Die vom Gemeinderat priorisierten Maßnahmen schaffen Planungssicherheit und ermöglichen den schrittweisen Übergang zu einer Wärmeversorgung ohne fossile Energieträger. Nähere Informationen finden sich hier: >> Kommunale Wärmeplanung
Gemeinsam mit den Stadtwerken Wertheim verfolgt die Stadt das Ziel, grünen Wasserstoff aus erneuerbarem Strom zu erzeugen und zu nutzen – für Industrie, Mobilität und Wärmeversorgung. Mit einer Förderzusage über 9 Millionen Euro des Landes Baden‑Württemberg wird am Standort Almosenberg der erste Wasserstoff‑Elektrolyseur im Main‑Tauber‑Kreis umgesetzt. Die dabei entstehende Abwärme soll künftig in Wärmenetze eingespeist werden.
Attraktive Ortschaften brauchen Entwicklungsperspektiven.
In den vergangenen Jahren wurden deshalb neue Baugebiete unter anderem in Dertingen, Lindelbach, Höhefeld, Waldenhausen, Reicholzheim, Sachsenhausen, Sonderriet und Mondfeld erschlossen. Bei der Entwicklung und Vergabe der Grundstücke wurde großer Wert darauf gelegt, dass diese nicht als Spekulationsobjekte dienen, sondern zeitnah bebaut werden. So wird die örtliche Infrastruktur gestärkt und Familien erhalten eine Perspektive vor Ort.
In der Kernstadt sind geeignete Flächen für neuen Wohnraum rar.
Das Areal Oben am Knackenberg zählt zu den wenigen größeren Entwicklungsflächen in zentraler Lage. Die Stadt Wertheim hat das Gelände erworben und das ehemalige Krankenhaus abgebrochen, um Raum für ein neues Wohnquartier zu schaffen. Gemeinsam mit Gemeinderat und Bürgerschaft wurde ein zukunftsorientiertes Quartier entwickelt. Leitgedanken sind Ökologie, Nachhaltigkeit, unterschiedliche Wohnformen sowie die besondere Nähe zu Kinderbetreuung, Schule, Sporthalle und Hallenbad. Der Neubau der Sporthalle und der geplante Neubau der Grundschule ergänzen dieses neue Quartier in der Mitte unserer Stadt.
Die Wohnbau‑ und Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Wertheim ist ein zentraler Baustein, um bezahlbaren Wohnraum in Wertheim zu sichern und weiter auszubauen. In den vergangenen Jahren wurden leerstehende Gebäude erworben, saniert und in Mietwohnungen umgewandelt – unter anderem das ehemalige Forstamt sowie das frühere Kasernengebäude in der John‑F.‑Kennedy‑Straße.
Darüber hinaus entstanden neue Wohnungen, etwa auf der Bestenheider Höhe und in der Hans‑Bardon‑Straße.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität. Damit die Freiwillige Feuerwehr Wertheim mit ihren Abteilungen dauerhaft leistungsfähig bleibt, braucht es eine verlässliche strategische Grundlage. Mit dem Feuerwehrbedarfsplan, der 2022 beschlossen wurde, sind Einsatzplanung, Ausstattung und Infrastruktur systematisch bewertet und der Investitionsbedarf für die kommenden Jahre festgelegt worden. Dieser Plan wird konsequent umgesetzt.
Auf Basis des Feuerwehrbedarfsplans wird kontinuierlich in neue Fahrzeuge und moderne Ausrüstung investiert. Alle Abteilungen der Feuerwehr Wertheim profitieren dabei von einer zeitgemäßen Ausstattung, die den Anforderungen moderner Einsätze gerecht wird. Die Übergabe neuer Fahrzeuge ist dabei stets mehr als ein formaler Akt – sie ist Ausdruck der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkameradinnen und ‑kameraden.
Das bisherige Feuerwehrhaus in Sonderriet entsprach in vielen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Feuchtigkeit, fehlende Beheizung, unzureichende Sanitäranlagen und Platzmangel erschwerten den Einsatzalltag. Mit dem 2025 begonnenen Neubau des Feuerwehrgerätehauses wird die Grundlage für eine zukunftsfähige Stützpunktwehr geschaffen. Damit werden die Arbeits‑ und Einsatzbedingungen deutlich verbessert und die Einsatzbereitschaft nachhaltig gesichert.
Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist Grundlage für Sicherheit, Mobilität und Wirtschaftskraft.
Seit 2019 haben die Stadt Wertheim, das Land Baden‑Württemberg und der Main‑Tauber‑Kreis in großem Umfang in die Sanierung und Erneuerung der Straßen im Stadtgebiet investiert. Nahezu alle wichtigen Hauptverkehrsachsen konnten dadurch in einen sehr guten baulichen Zustand gebracht werden. Dazu zählen unter anderem:
- Gemeindeverbindungsstraße Wartberg – Bestenheid
- Ortsdurchfahrten Eichel, Mondfeld, Bestenheid, Sachsenhausen, Kembach und Dietenhan
- L2310 von Mondfeld über Grünenwört bis Bestenheid sowie weiter bis zur Odenwaldbrücke
- L508 vom Bahnhof bis zur Ortsausfahrt Wertheim
Insbesondere die L2310 zwischen Mondfeld und Grünenwört war über viele Jahre in einem schlechten Zustand und für zahlreiche Verkehrsteilnehmer ein großes Ärgernis. Die Beharrlichkeit der Bürgerinnen und Bürger, getragen durch Ortsvorsteher Eberhard Roth, war ein entscheidender Faktor dafür, dass die dringend notwendige Sanierung und Verbreiterung schließlich umgesetzt werden konnte.
Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad – im Alltag ebenso wie in der Freizeit.
Mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Radverkehrskonzept verfügt Wertheim erstmals über einen Masterplan für den systematischen Ausbau der Radinfrastruktur. Konkrete Verbesserungen wurden bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht, insbesondere entlang der L2310 von Bestenheid bis Eichel sowie entlang der L508 von Nassig über Vockenrot bis zum Wartberg. Ziel ist es, sowohl sichere Alltagswege als auch attraktive Verbindungen für Radfahrende zu schaffen.
Die Mainfähre zwischen Mondfeld und Stadtprozelten ist ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Verkehrsinfrastruktur. Sie verkürzt tägliche Arbeitswege und wird von Pendlerinnen und Pendlern, Rettungsdiensten, Radfahrenden sowie Touristinnen und Touristen genutzt. Nachdem die Betreiberfamilie den Fährbetrieb beenden wollte, wurde ein kommunales Betriebskonzept entwickelt. Heute wird die Fähre durch den Zweckverband Mainhafen betrieben. Ein bundesweit besonderes, länderübergreifendes Finanzierungsmodell sichert gemeinsam durch die Stadt Wertheim, die Marktgemeinde Stadtprozelten sowie die Landkreise Main‑Tauber und Main‑Spessart den dauerhaften Betrieb.
Wertheim verfügt über eine vielfältige und lebendige Kunst‑ und Kulturlandschaft. Einrichtungen wie das Grafschaftsmuseum, das Glasmuseum, das Schlösschen im Hofgarten, das Kloster Bronnbach sowie das Kulturhaus bilden dafür wichtige Grundpfeiler. In den vergangenen Jahren wurden diese Orte gezielt weiterentwickelt und gestärkt, unter anderem durch Investitionen in das Grafschaftsmuseum und das Schlösschen im Hofgarten. Mit der Einrichtung einer eigenen Fachbereichsleitung Kultur in der Stadtverwaltung werden kulturelle Aktivitäten gebündelt, vernetzt und weiterentwickelt. Formate wie die Lange Nacht der Kultur und die Lange Nacht der Demokratie sind sichtbare Ergebnisse dieser Arbeit. Der gemeinsam mit Ottmar Hörl geschaffene „Wertheim‑Optimist“ ist inzwischen zu einem Markenzeichen der Stadt geworden.
Der Wunsch nach einem würdigen Gedenkort zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestand in Wertheim seit vielen Jahren.
Dank der künstlerischen Arbeit von Johannes Schwab, der fachlichen Begleitung durch den Historischen Verein Wertheim, das Staatsarchiv sowie durch intensive Bürgerbeteiligung konnte dieser Ort 2025 auf der Wertheimer Burg eingeweiht werden. Der Gedenkort „1. April 1945“ erinnert daran, dass Wertheim durch den Mut einzelner Bürger vor der Zerstörung bewahrt wurde. Zugleich wird auch an das Leid erinnert, das insbesondere die Ortschaft Nassig in den Tagen zuvor erfahren musste.
Jüdisches Leben war über viele Jahrzehnte Teil der Geschichte Wertheims. Der Jüdische Friedhof unterhalb der Burg, einer der ältesten in Baden‑Württemberg, ist ein bedeutender Erinnerungsort dafür. In den vergangenen Jahren wurden Wege und Mauern saniert sowie Maßnahmen zur Verkehrssicherung umgesetzt, um den Friedhof wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich zu machen.
Zahlreiche Stolpersteine im Stadtgebiet erinnern an die Menschen und Familien, die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen wurden. Gerade in einer Zeit zunehmenden Antisemitismus ist es wichtig, Erinnerung wachzuhalten, Verantwortung zu übernehmen und Geschichte sichtbar zu machen.
Der Austausch mit den Partnerstädten Csobánka, Huntingdon & Godmanchester, Gubbio, Salon‑de‑Provence und Szentendre ist ein wichtiger Beitrag zu Verständigung, Freundschaft und europäischem Zusammenhalt. Besondere Anerkennung erhielt dieses Engagement im November 2025, als Wertheim gemeinsam mit der italienischen Partnerstadt Gubbio im Schloss Bellevue mit dem Deutsch‑Italienischen Städtepartnerschaftspreis ausgezeichnet wurde. Auch die Partnerschaft mit Salon‑de‑Provence konnte durch neue Impulse und persönliche Begegnungen wiederbelebt werden. Die Patenschaft zum Tender-Main ist dank vieler aktiver Persönlichkeiten so lebendig wie eh und je.